Trockenbau Decke ?! so gehts !!

Trockenbaudecke- Wir klären auf!

Was ist eine Trockenbau Decke und wie wird Sie gebaut?

Das und vieles mehr klären und erklären wir in diesem Beitrag.

Wenn Sie in einer Altbauwohnung leben, wissen Sie, dass Heizen ab einer bestimmten Deckenhöhe teuer werden kann – insbesondere, wenn die Decke schlecht isoliert ist. Eine Trockenbau-Decke kann dafür sorgen, dass Räume schneller warm werden und so Heizkosten sparen. Zudem bietet die Deckenabhängung Schallschutz und wertet den Raum optisch auf. Gerade für eine in die Decke eingelassene Beleuchtung ist eine abgehängte Decke eine gute Wahl: Die Elektro-Kabel sind einfach hinter der Deckenverkleidung zu verbergen. Lassen Sie sich nicht von starken Begriffen wie “designceiling” oder “ceiling”  oder dergleichen blenden. Wenn wir oder auch andere Firmen Decken abhängen, ist der Prozess des “Abhängen’s” immer gleich. Sei es die Unterkonstruktion, die Gipsplatten, das Anbringen an Wänden oder der Schallschutz. Es ist systemisch gleich. Der Unterschied ergeht für gewöhnlich aus Materialeigenschaften Ihrer Wand oder ob Sie “Marken” verwenden wie Knauf oder Sakret. Es geht nicht darum, zu sagen, dass Knauf nicht einwandfreie Produkte liefert. Das ist nicht der Punkt. Knauf ist vor allem in Punkten wie Maßgenauigkeit im mm-Bereich einfach unschlagbar, dadurch ein Garant für Qualität.

Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Trockenbaudecken entstehen und wie diese fachlich korrekt eingebaut werden. Verlassen Sie sich auf das Spezialisten-Team von ZennKon. 

Der erste Schritt – Verstehen, was man braucht

Für Abhänghöhen zwischen 4 cm und 12,5 cm bieten sich Lösungen mit Direktabhängern an. Der englische Begriff hierfür ist übrigens “ceiling”.  Mit einem solchen Abhängsystem wird die aufwendige Unterlattung (Unterkonstruktion) aus Holz eingespart. Als “Unterkonstruktion” bezeichnet man jede Art von “Unterbau”, welche unter den Gips-Platten angebracht sind. Alle abgehängten Decken werden im Regelfall mit Gipsplatten behängt.  Darüber hinaus ist die Montage der Direktabhänger einfacher und sicherer, denn Unebenheiten lassen sich mit dieser Lösung gut ausgleichen. Sie erfordert die Montage einer Grund- und einer Traglattung. Die Gipsplatten werden an der Konstruktion befestigt und zuletzt verspachtelt. Viel Raumhöhe geht dabei nicht verloren (je nachdem, wie tief Sie abhängen wollen). Für eine Deckenabhängung aus ästhetischen Gründen reichen oft wenige Zentimeter oder Millimeter. 

Hier sehen Sie ein Beispiel eines Direktabhängers. Die Möglichkeiten sind in diesem Segment sehr vielfältig. Es gibt verschiedene Systemhersteller.

Die Direktabhänger sind aus Metall und haben eine hohe Langlebigkeit, was sie zum idealen Helfer in Sachen Deckenabhängung machen.

Direktabhänger

Der zweite Schritt – Anbringen der Profile für das Decken–Abhängsystem an den Wänden

Bevor Sie damit beginnen, die Profile für das Abhängsystem anzubringen, kleben Sie Dichtungsband auf die Wandseite der Profile. Zeichnen Sie anschließend die Einbauhöhe mit Hilfe einer Wasserwaage (am leichtesten geht das mit einem Laser) an den Wänden an. Orientieren Sie sich besonders in Altbauwohnungen nicht an den Decken – diese sind häufig nicht ganz gerade. Unsere Spezialisten prüfen das gerne für Sie.

Anschließend werden entsprechend der vorgebohrten Löcher auf dem Profil die Dübellöcher gebohrt. Dann werden die Profile an der Wand verschraubt. Vergessen sie nicht das Dichtungsband. Es dient zur Schall- und Wärme-Isolierung!!

Profile an die Trockenbau Wand anbringen

Die Direktabhänger an der Decke anbringen.

Wir legen nun die Position der Grundlattung des Abhängsystems per Schlagschnur fest und markieren diese an der Decke, wo wir später die einzelnen Tragschienen anbringen werden. Die Grundlattung ist die Basis der Konstruktion, an der die Traglattung befestigt wird. Die Abstände der Direktabhänger sollten jedoch nicht größer sein als 80 cm.

Anschließend werden die Bohrungen vorgenommen, damit wir die Direktabhänger mit geeigneten Dübeln an der Decke befestigen können. Dübel und Schrauben müssen entsprechend der Deckenart (z. B. Beton) ausgewählt werden.

Anschließend bringt man die Grund- und Traglattung der Trockenbau-Decke an den Direktabhängern an.

Die Direktabhänger an der Decke anbringen.

Wir legen nun die Position der Grundlattung des Abhängsystems per Schlagschnur fest und markieren diese an der Decke, wo wir später die einzelnen Tragschienen anbringen werden. Die Grundlattung ist die Basis der Konstruktion, an der die Traglattung befestigt wird. Die Abstände der Direktabhänger sollten jedoch nicht größer sein als 80 cm.

Anschließend werden die Bohrungen vorgenommen, damit wir die Direktabhänger mit geeigneten Dübeln an der Decke befestigen können. Dübel und Schrauben müssen entsprechend der Deckenart (z. B. Beton) ausgewählt werden.

Anschließend bringt man die Grund- und Traglattung der Trockenbau-Decke an den Direktabhängern an.

Die Gipskartonplatten werden an der Trockenbau-Decke angebracht.

Die Gipskartonplatten werden mit den angefasten Kanten nach unten quer zur Traglattung angebracht. Zuvor bringt man Papiertrennstreifen an die Wandanschlüsse an, um einen gleitenden Anschluss zu den festen Bauteilen zu gewährleisten. Diese Papiertrennstreifen sind selbstklebend und stellen sicher, dass die abgehängte Decke auch bei Erschütterungen stabil bleibt.

Nun verschraubt man die Platten immer in einer Ecke oder der Plattenmitte, um Stauchungen zu vermeiden. Am besten arbeiten Sie zu zweit. Nachdem die erste Reihe angebracht ist, setzt man die zweite Plattenreihe im Schiffsverband mit Versatz von mindestens einer Traglattenbreite. Natürlich können Sie diese Arbeiten auch mit anderen “Platten” durchführen. Fermacell etc. bieten ebenfalls hervorragende Eigenschaften.

Profile an die Decke anbringen für die Trockenbau Decke
Trockenbau-Decke-1

Und der letzte Schritt - Verspachteln der Trockenbau-Decke

Die Decke wird nun verspachtelt mit Spachtelmasse auf Gipsbasis. Auf diese Weise erzielen wir eine vollständige, kraftschlüssige Füllung. Wichtig in diesem Schritt: unbedingt auch die Schraublöcher verspachteln!

Die Spachtelung mehrmals durchführen bis zur Endverspachtelung mit einer Glättkelle. Nachdem die Spachtelmasse komplett durchgetrocknet ist, schleifen wir die Oberfläche ab.

An diesem Punkt ist die Oberfläche tapezierfertig. Wenn Sie vorhaben, die Decke zu streichen, müsste die gesamte Plattenfläche gespachtelt und abgezogen werden.

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